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Marion Gräfin Dönhoff-Programm
Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen der Internationalen Journalisten-Programme e.V. (IJP) übersende ich Ihnen heute die Ausschreibung unseres Osteuropa-Stipendiums sowie unseres Türkei-Stipendiums 2007. Marion Gräfin Dönhoff-Programm Das Osteuropa-Stipendium ermöglicht Volontären, Redakteuren und regelmäßigen freien Mitarbeitern deutscher Medien zwischen 25 und 35 Jahren einen zweimonatigen Arbeitsaufenthalt in den Ländern: Russland, Ukraine, Georgien, Armenien, Aserbaidschan und Polen. Das Stipendium beginnt am 1. Oktober 2007. Vom 27. bis zum 30.September 2007 findet gemeinsam mit den osteuropäischen Stipendiaten in Bonn und in Frankfurt eine dreitägige Einführungsveranstaltung statt. Darauf folgt ein mindestens zweimonatiger Stipendienaufenthalt bei osteuropäischen Medien. Das Stipendium ist mit einer einmaligen Zahlung von 3.350,- Euro verbunden. Bewerbungsschluss ist am 23. April 2007. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den angehangenen Ausschreibungen oder unserer website www.ijp.org. Herzlichen Dank für Ihr Interesse. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Almuth Werner IJP e.V. Gotthardtstraße 3 99084 Erfurt Tel.: +49 / 361 / 550 71 35 Fax: + 49 / 361 / 550 71 36 E-Mail:office@ijp.org Fakten Stipendium: 3.350 Euro Kontakt: Miodrag Soric (Koordinator) Programmbeschreibung Das Deutsch-Osteuropäische Journalistenstipendium wurde 2001 gegründet. Es ermöglicht jährlich bis zu acht osteuropäischen und bis zu acht deutschen Journalisten die Gelegenheit zu einem zweimonatigen Arbeitsaufenthalt im anderen Land. Die Stipendiaten arbeiten als Gast in einem russisch- bzw. ukrainischsprachigen Medium ihrer Wahl und recherchieren gleichzeitig Themen für ihre Heimatmedien. Die Austauschländer sind Russland, die Ukraine, Georgien, Armenien, Aserbaidschan und Polen. Grundgedanke des Marion-Gräfin-Dönhoff-Programms ist der internationale Austausch zwischen Medien und Meinungsmachern. Marion Gräfin Dönhoff (02.12.1909 - 11.03.2002), langjährige Herausgeberin der Zeit, hat dem IJP-Programm für Osteuropa ihren Namen gegeben. Die Zeit-Stiftung gehört zu den Förderern des Stipendienprogramms. Die Stipendiaten aus Deutschland erhalten die Möglichkeit, sich mit den Staaten der ehemaligen Sowjetunion vertraut zu machen. Während ihres Arbeitsaufenthalts sollen sie die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe einer für Deutschland wichtigen Weltregion besser einschätzen lernen sowie einen Eindruck von der Kultur, der Lebensweise und dem Journalismus des anderen Landes erhalten. Sie können sich vor Ort selbst ein Bild machen, wie Politiker, Oligarchen, Wirtschaftsführer oder lokale Machteliten Einfluss auf die Medien ausüben. Umgekehrt ist der Aufenthalt für junge russisch- sowie urkrainischsprachige und polnische Journalisten in Deutschland auch eine große Chance: Sie sehen, wie Journalisten in einer westlichen Demokratie arbeiten. Sogar die Präsidenten Russlands und der Ukraine haben unlängst zugegeben, dass es in ihren Ländern keine wirkliche Pressefreiheit gibt. Die "Schere im Kopf" der Journalisten in der GUS funktioniert vielerorts leider noch immer. Westliche Standards im Journalismus haben sich nicht durchsetzen können: Kommentar und Nachricht werden vermischt, Gefälligkeitsjournalismus ist weit verbreitet. Vor diesem Hintergrund kommt dem IJP-Programm für Russland und die GUS besondere Bedeutung zu. Stipendium Das Stipendium besteht aus einer einmaligen Zahlung von 3.350 Euro. Dieser Betrag ist ein Zuschuss, um die Aufwendungen für Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung während des Auslandsaufenthaltes zu bestreiten. Ein gewisser Eigenbeitrag der Stipendiaten wird erwartet. Eine Vergütung der Arbeit vor Ort ist nicht vorgesehen. Termine Einführungsveranstaltung: 27.-30. September 2007 in Bonn Bewerbungsschluss: 23. April 2007 Bewerbung Bewerben können sich Journalisten sämtlicher Medienbereiche zwischen 25 und 35 Jahren, die als Redakteure, Reporter, Volontäre oder freie Mitarbeiter für ein deutsches Medium tätig sind. Die Bewerber sollen über gute Russischkenntnisse verfügen, so dass sie sich mit ihren osteuropäischen Kollegen und Interviewpartnern ohne Probleme verständigen können. Die Bewerbungen sind bis zum 23. April 2007 einzureichen. Der schriftlichen Bewerbung beizufügen sind: - der Bewerbungsbogen Die Unterlagen müssen vollständig sein. Die Auswahlgremien setzen sich aus erfahrenen Journalisten zusammen, die Auswahl erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs. Nach der Rückkehr aus dem Ausland verpflichtet sich der Stipendiat, einen mindestens dreiseitigen Erfahrungsbericht sowie Kopien der von ihm veröffentlichten Beiträge vorzulegen. Bewerbungsanschrift: IJP, "Marion-Gräfin-Dönhoff-Programm" Alumni Das Programm endet nicht nach den zwei Monaten: Um den Kontakt unter den Stipendiaten aufrechtzuerhalten, ist geplant, regelmäßige bilaterale Treffen zu organisieren. Partnermedien Eine Auswahl von Partnermedien in den GUS-Staaten seit 2001: Eine Auswahl bisheriger deutsche Partnermedien: Programmpartner Wie jedes der IJP-Programme ist auch das "Marion-Gräfin-Dönhoff-Programm" auf die Unterstützung durch staatliche und private Partner in ideeller und finanzieller Form angewiesen. Hauptgeldgeber sind Zeit-Stiftung, Stiftung Mercator und das Auswärtige Amt. Die IJP danken allen Förderern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in das "Marion-Gräfin-Dönhoff-Programm". http://groups-beta.google.com/group/sowa-frankfurt/browse_thread/thread/2c39f56a9ebcd490?hl=pl ----- Original Message ----- From: Kultur Sent: Tuesday, January 16, 2007 1:02 PM Subject: sowa magazyn europejski IJP-Stipendien Osteuropa: Marion Gräfin Dönhoff-Programm wtorek, 16 stycznia 2007, kulturzentrum
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